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Investieren nach dem Value-Stil

Im Kern besteht der Value-Stil darin, den inneren Wert eines Unternehmens zu bestimmen und die Wertpapiere jener Unternehmen zu kaufen, die am stärksten unterbewertet sind. Um einen befriedigenden und nachhaltigen Wertzuwachs zu erzielen und die damit verbundenen Risiken seriös abschätzen zu können, ist es unerlässlich, Branche, Unternehmen und Management einer Firma, in die man investieren will, möglichst genau zu kennen. Deshalb analysieren wir als erfahrene Finanzanalysten und Portfoliomanager jede Anlage selbst. 

Wir suchen nach Wertschriften

- die in Bezug auf den inneren, effektiven Wert stark unterbewertet sind
- bei denen das Risiko eines nachhaltigen Verlustes gering ist

Wir bestimmen den inneren Wert jeder Anlage

Die Unterbewertung kommt meist dadurch zustande, dass die Börse auf negative Unternehmensmeldungen oder politische und wirtschaftliche Nachrichten mit übertriebenen Kursabschlägen reagiert. Sie unterschätzt in solchen Phasen die durchschnittlich über einen Konjunkturzyklus hinweg vorhandene Ertragskraft bzw. die Wachstumsperspektiven und damit den inneren Wert des Unternehmens. Für die Bestimmung des inneren Wertes wenden wir verschiedene Analysemethoden an: die gängigen Multiplikatoren wie Kurs/Gewinn-Verhältnis, Gewinndiskontierungs-Modelle, Sum of the parts Bewertung, Private market Bewertung, relative Bewertung innerhalb einer Branche, usw. 

(Siehe unseren Artikel: Das ABC für Anlageprofis

Wir kaufen mit einer Sicherheitsmarge

Sicherheit im Sinne von Vermeidung nachhaltiger Verluste ist uns ebenso wichtig wie das Erzielen von Gewinn. Deshalb kaufen wir nur deutlich unterbewertete Titel. Das schafft eine Sicherheitsmarge, eine "margin of safety", und ist das Kernelement des klassischen Value-Stils.

Zur Geschichte des Value-Stils

Der Value-Stil und die Fundamentalanalyse waren schon immer eng miteinander verbunden, denn ohne Fundamentalanalyse kann man den inneren Wert eines Wertpapiers nicht ermitteln. Benjamin Graham, der Vater der Finanzanalyse, kaufte nur Wertschriften, die so tief bewertet waren, dass er selbst bei einer Zwangsliquidation des betreffenden Unternehmens noch einen Gewinn erzielt hätte. Derart massive Unterbewertungen sind selten geworden. Deshalb berücksichtigen heutige Value-Investoren neben dem Liquidationswert auch den Wert eines Unternehmens aufgrund seiner nachhaltigen Ertragskraft und seines Wachstums. Der Investitionsprozess bleibt aber unverändert: Zuerst ein Unternehmen und seine Wertpapiere bewerten, dann jene Wertpapiere kaufen, die klar unterbewertet sind, um eine "margin of safety" zu haben.

(Siehe unseren Aritkel: Geduld ist das Rezept der Value-Investoren)